Die Linke besucht YNCORIS
Am vergangenen Donnerstag haben Murat Yilmaz (Die Linke im Regionalrat Köln), Fritz Laser (Die Linke im Rat der Stadt Hürth), Prof. Dr. Michael Schwan (Die Linke im Rat der Stadt Köln) und Stefan Söhngen (Die Linke im Kreistag Rhein-Erft) den Chemiepark Knapsack in Hürth besucht.
Betreiber des Chemieparks ist die Firma Yncoris.
2500 Menschen arbeiten auf einer über 200 Hektar großen Fläche für über 20 Firmen der Chemieindustrie.
Die Besonderheit des Chemieparks ist seine Lage. Er ist einer der wenigen Chemieparks, die nicht am direkt am Wasser liegen. Dieser Standortnachteil wird durch die Nähe zum benachbarten Braunkohlekraftwerk Goldenberg ausgeglichen. Yncoris stellt als Betreiber des Chemieparks die Infrastruktur, den Werksschutz, die Verwaltung, die Feuerwehr und vor allem Dampf als Energieträger bereit.
Dampf, der aus Strom des nahegelegenen Braunkohlekraftwerks Goldenberg erzeugt wird.
Durch den Kohleausstieg 2030 fällt diese Energiequelle nun weg, was den Chemiepark als Standort vor Herausforderungen stellt.
Für Die Linke im Kreistag Rhein-Erft bleibt der Standort des Chemieparks wichtig. Dort gibt es viele gut bezahlte, tariflich gebundene Arbeitsplätze. Diese Tarifbindung umfasst nicht nur Facharbeiter in der Fertigung, sondern auch Küchen- und Reinigungskräfte. Der Lohn, den die Arbeitnehmer:innen dort erwirtschaften, wird vorrangig in der Region ausgegeben und stärkt so die lokale Wirtschaft.
Es benötigt aufgrund des vorgezogenen Braunkohleausstiegs nun dringend Investitionen in den Chemiepark, um den Standort zu erhalten. Hier kommen vor allem Fördermittel aus den Strukturwandelhilfen zum Braunkohleausstieg infrage. Uns ist dabei wichtig, dass diese Fördermittel zweckgebunden für den Erhalt und die Neuschaffung tariflich abgesicherter Arbeitsplätze und deren Weiterentwicklung eingesetzt wird. Damit weiter gilt: Guter Lohn für gute Arbeit!

