Kreisweite Vernetzung bei der Kommunalen Wärmeplanung
Die Städte in Deutschland müssen eine Wärmeplanung entwickeln, weil Deutschland eine Wärmewände braucht. In Zukunft sollen alle Heizungen möglichst ökologisch sein, am besten sogar klimaneutral. Wir denken, dass der Rhein-Erft-Kreis für seine 10 Städte hier eine koordinierende Rolle einnehmen könnte, um ihnen zu helfen.
Unsere Anfrage in Kürze:
Was wollten wir wissen?
Hat die Kreisverwaltung bereits eine koordinierende Rolle bei der Wärmeplanung der Kommunen? Weiß die Verwaltung schon, wie viel Abwärme die von Microsoft geplanten Rechenzentren produzieren werden?
Warum wollten wir das wissen?
Manchmal gibt es in einer Kommune mehr Wärmeenergie, als in der direkten Umgebung der Wärmequelle direkt gebraucht wird. Das könnte zum Beispiel eine Müllverbrennungsanlage sein oder etwa ein Rechenzentrum. Eine solche Wärmequelle könnte auch an der Grenze einer Kommune liegen. Dann könnte die überschüssige Wärme vielleicht in der benachbarten Kommune gebraucht werden. Dazu wäre es wichtig, dass sich die Kommunen für ihre Wärmeplanung absprechen. Wir denken, dass die Kreisverwaltung hier eine vermittelnde Rolle spielen könnte.
Was wurde geantwortet?
Bisher gibt es keine kreisweite Vernetzung der Wärmeplanung. Es gibt nur die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit einiger Kommunen zu dem Thema. Die Verantwortung der Wärmeplanung liegt bei den Kommunen selbst und der Kreis kann hier nur beraten.
Wie viel Abwärme die Rechenzentren von Microsoft produzieren werden, ist der Kreisverwaltung nicht bekannt.
Was bedeutet das?
Wir wissen noch nicht, ob die Kommunen sich bei der Wärmeplanung ausreichend austauschen. Die Kreisverwaltung spielt hier jedenfalls keine Rolle. Wir würden es für sinnvoll halten, dies so bald wie möglich anzugehen. Dazu müsste es allerdings Initiativen aus den Kommunen geben.
