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Übergangsvereinbarung und strukturelle Finanzierung des Frauenhauses Rhein-Erft

Der Trägerverein des Frauenhaus Rhein-Erft hat alle Kreistagsfraktionen um Hilfe gebeten. Der Grund: Der Rhein-Erft-Kreis finanziert das Frauenhaus. Der letze Finanzierungsvertrag hatte eine Laufzeit von vier Jahren und läuft Ende 2026 aus. Jetzt soll das Frauenhaus einen Vertrag über nur sechs Monate bekommen. Das bedeutet, dass die Angestellten des Frauenhaus nicht sicher wissen können, dass sie Mitte 2027 noch einen Job haben.

Unsere Anfrage in Kürze:

Was wollten wir wissen?

Wie ist der aktuelle Plan der Verwaltung, das Frauenhaus weiter zu finanzieren? Welche Möglichkeit gäbe es, für das Frauenhaus eine langfristig sichere Perspektive zu schaffen?

Warum wollten wir das wissen?

Das Frauenhaus ist eine wichtige Schutzeinrichtung für Frauen, die Gewalt erfahren. Es macht diese Arbeit schon seit über 30 Jahren. Wir finden, dass die Menschen dort eine sichere Perspektive verdient haben.

Was wurde geantwortet?

Die Finanzierung des Frauenhauses und anderer Sozialen Einrichtungen soll in Zukunft anders organisiert werden. Dazu wollen die Politiker*innen sich noch beraten. Die Kreisverwaltung möchte auch, dass die Angestellten des Frauenhauses ihre Stellen behalten, aber der Vertrag soll trotzdem nur für ein halbes Jahr verlängert werden.

Was bedeutet das?

Die Verwaltung ist nicht bereit, dem Frauenhaus eine Perspektive die über ein halbes Jahr hinausgeht, verbindlich zuzusagen. Wir können nur hoffen, dass die erklärte Absicht, die Einrichtung zu erhalten auch weiterhin verfolgt wird. Auf jeden Fall werden wir das aufmerksam weiter verfolgen.

Die ganze Anfrage als pdf  Die ganze Antwort als pdf

Zum gleichen Thema haben wir auch einen Antrag gestellt. Diesen findest du hier.

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